Körper Geist und Seele
Algen
Algen sind für Veganer wichtig, das heißt, für Leute die keinerlei tierische Proteine zu sich nehmen.
In Algen sind die Vitamine A, B1, C, E und besonders B12 enthalten. Algen wirken sich günstig auf den pH Wert des Blutes aus. Sie enthalten Eiweiß, Mineralien, besonders Kalzium und Spurenelemente.
Algen helfen allgemein gegen Haarausfall, Osteoporose und Übersäuerung des Körpers.
Algennamen:
Wakame ist eine würzige, aromatische Braunalge und gilt in Japan als Delikatesse. Man kann sie mit großen Blattstücken oder als Instantprodukt essen. Die Alginsäure trägt zur Entgiftung und Reinigung des Darms bei.
Arame ist eine pazifische Braunalge. Sie hat einen unaufdringlichen und milden Geschmack. Sie hat nicht das typische Meeresaroma, sondern verleiht den Speisen eher einen süßlichen Geschmack. Die Arame gilt als Stärkungs- u. Gesundungsmittel für Haare, Nägel und Haut. Die Arame enthält sehr viel Jod u. sollte daher sparsam verwendet werden.
Dulse ist eine Rotalge und wächst im kalten Wasser des Atlantiks. Es enthält besonders viel Eisen, Fluor, Vitamin B6 u. B12. Dulsen kann man nach kurzem Einweichen ungekocht essen.
Kombu stammt von der Kemp-Familie und ist eine lange, dicke u. dunkelgrüne Alge. Mild in ihrem Geschmack. Hilft bei der Ausscheidung von Giftstoffen u. radioaktiven Teilchen.
Hiziki ist eine schwarz-braune, nadelförmige Speisealge, die in Ost-Asien zu Hause ist. Der Geschmack ist intensiv, mit einem nussigen Aroma. Hilft den Cholesterin zu senken und soll Herzerkrankungen vorbeugen. Kann man auch getrocknet als Knabberzeug essen.
Nori ist eine dunkelgrüne, dünne Alge die hauptsächlich für Sushi und Maki verwendet wird. Nori kommt hauptsächlich von Japan. Sie unterstützt Blasen- und Nierenfuntkion.
Meeressalat auch Lattich genannt ist eine Grünalge die auf nährstoffreichen Brackwasser auf Steinen aufsitzt. Hier sollte man auf kontrollierte Herkunft achten. Kann man in Salaten, Suppen, Fisch oder als Umhüllung gedünstet verzehren.
Rezepte:
Algen sind in vielerlei Hinsicht einsetzbar. In Suppen, Meerefrüchten, Fisch, Salaten und klaren Brühen. Algen sind als Trockenware erhältlich und müssen vor der Weiterverarbeitung aufgeweicht werden.
Rezepte von biothemen.de
Fischersalat
Tomaten, Frühlingszwiebeln, eventuell Oliven und Knoblauch nach Geschmack schneiden. Mit Olivenöl, Zitronensaft, und Pfeffer abschmecken. 1 Eßlöffel trockene, zerkleinerte Nori, Dulse oder Instant-Wakame untermengen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Zuletzt Salz nach Bedarf hinzufügen.
Asiatischer Nudelsalat
10 bis 15 Gramm Hijikiin wenig heißem Wasser einweichen. Vollkornspaghetti oder Udon-Nudeln bißfest kochen und mit Hijiki vermengen. Für die Soße Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, geröstetes Sesamöl, Zitronensaft und Ume Su über Hijiki und die Nudeln verteilen. Sojasoße nach Bedarf.
Wakame-Appetizer
1 bis 2 Blatt Wakame 1 Stunde mit wenig Wasser einweichen, dann einige Sekunden aufkochen und restliches Wasser abgießen. In Streifen schneiden. Sesamöl, wenig Sojasoße, wenig Honig/Rübensirup/Apfeldicksaft und nach Geschmack Chili hinzufügen, fertig!
Würze oder Salzersatz
Kombu oder Wakame im Backofen bei 200° C für 10 bis 15 Minuten backen bis sie knusprig sind. Anschließend fein zerkleinern und trocken aufbewahren. Das mineralstoffreiche Pulver eignet sich zum Würzen von Getreide und Gemüsegerichten.
Hülsenfrüchte
Eingeweichte Wakame, Arame oder Kombu mit ebenfalls vorgeweichten Bohnen, Erbsen oder Linsen zu Suppe oder Eintopf kochen. Durch die Glutaminsäure werden die Hülsen weicher, das Gericht verdaulicher und schmackhafter. Mit wenig Wasser und nach Zerkleinerung im Mixer kann so auch eine aromatische Paste als Brotaufstrich oder Dipp hergestellt werden. Etwas Sesamöl oder Olivenöl untermengen.
Gemüse wie Karotten, Lauch, Zwiebeln, Selerie etc. und Gewürze wie Petersilie, Ingwer, Knoblauch, Lorbeer, Pfeffer, Piment, etc. für verschiedene Geschmacksvarianten mitverarbeiten.
© Birgit Buchner